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Boeing 707-300 "Pella" der Olympic Airlines Drucken
1965 erhielt die griechische Olympic Airlines die ersten Maschinen vom Typ Boeing 707-300. Sie wurden erfolgreich im Mittelstreckenbereich eingesetzt. Das Vorbild mit der Registration SX-DBE wurde von Inflight500 gekonnt im Maßstab 1:500 nachgebildet und ist unsere zweite Maschine aus dieser Serie.

Modell

Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.
Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.
Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.
Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.
Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.
Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.

Das erste Modell der Boeing 707-300 der Olympic Airlines mit dem Städtenamen "Mykenos" haben wir bereits am 11. Januar 2010 vorgestellt. Die aktuelle Maschine aus der Inflight500 Produktion trägt den Städtenamen "Pella", flog mit der Registration SX-DBE und kommt in einer sauber auflackierten weissen Grundfarbgebung daher. Während die Rumpfoberseite ihre weisse Farbgebung behielt, ist die komplette Rumpfunterseite in einer hellgrauen Lackierung gehalten. Getrennt werden diese beiden Flächen durch einen dunkelblauen Farbstreifen, der sich von der schwarzen Flugzeugnase zu beiden Seiten des Rumpfes nach hinten zieht und im Heckbereich in einem sanften Bogen zur Rumpfunterseite hinzieht. Unter dem dunkelblauen Seitenstreifen ist ein kaum sichtbarer Silberstreifen zu sehen.

Vor den Cockpitfenstern ist eine kleine dunkelblaue Fläche aufgedruckt. Cockpitfenster und Seitenfenster sind dunkelgrau und mit silberfarbenen Fensterrahmen gehalten. Die insgesamt acht Einstiegstüren zu beiden Seiten des Rumpfes sind mit feinen Linien nachgebildet, genau wie die drei Stauklappen und die Wartunsgklappen auf der rechten Rumpfunterseite. Zusätzlich findet man auf den Notausstiegen die entsprechenden roten Warnschilder. Oberhalb der Seitenfenster ist der dunkelblaue Airlineaufdruck "OLYMPIC" mit der wellenförmig ausgeführten griechischen Nationalflagge aufgedruckt.

Die Macher der 700-300 haben an nahezu alle Details gedacht. Das beginnt mit den vielen Warnaufdrucken, die teilweise nur mit der Lupe zu lesen sind, den gekonnt gestalteten Türen mit den Verschlüssen bis hin zum Taufnamen der Maschine, der auf "CITY OF PELLA" lautet. Sogar den letzten Buchstaben "E" der Teilregistration findet man auf der schwarzen Bugspitze aufgedruckt. Im Heckbereich ist die Registration "SX-DBE" im dunkelblauen Fensterband zu finden.

Das dunkelblaue Seitenleitwerk trägt die für Flugzeuge der Olympic Airlines typischen sechs Ringe in verschiedenen Farben, die (gewollt) stark an die olympischen Ringe erinnern. Am Ansatz des Seitenleitwerks ist der Herstellerschriftzug "BOEING 707-380" in weisser Schrift aufgedruckt. Ganz oben findet sich das weisse "E" aus der Registration. Die Vorderkante ist mit einem feinen silberfarbenen Streifen versehen. Die beiden Höhenleitwerke sind im Mittelbereich auf beiden Seiten silbergrau gehalten, die Vorderkanten und Steuerklappen setzen sich silbern ab.

Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.
Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.
Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.
Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.
Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.
Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.

Die beiden Tragflächen der Boeing 707-300 der Olympic Airlines sind zweifarbig lackiert. Die gesamte Mittelfläche der Oberseiten ist silbergrau lackiert, die Vorderkanten und Steuerklappen sind dagegen silberfarben ausgeführt. Die Unterseiten sind komplett silbern gehalten. An den Aussenkanten findet man links ein kleines rotes Positionslicht in Form eines kleinen Farbpunkts, auf der rechten Seite ist es in grün wiedergegeben. Die Registration "SX-DBE" ist als Schriftaufdruck unter der linken Tragfläche aufgedruckt.

An den Tragflächen hängen die vier langgestrecken Pratt&Whitney JT3D-3 Turbofan-Triebwerksnachbildungen an länglichen Pylonen. Sie sind vollständig silberfarben gehalten, die innenliegenden Turbinenschaufeln sind nachgebildet und in den Farben der Triebwerksverkleidung lackiert. Ins Detail ist man mit den Aufhängungen und der Nachbildung der Auslässe gegangen, die dem Vorbild sehr gut nachempfunden sind. Auf beiden Seiten der Triebwerksabdeckungen ist das Pratt&Whitney Logo als mittelblauer Farbpunkt aufgedruckt. Vorne an den Tragflächenwurzeln hat man auch an die ovalen Landescheinwerfer gedacht. Ein wenig grob sind die Gravuren auf den Tragflächenunterseiten ausgefallen.

Vorne unter dem Cockpit liegt das filigrane Bugfahrwerk. Hier sind sogar die beiden seitlichen Fahrwerksklappen mit einem roten Warnstreifen bedruckt. Das zweiteilige Hauptfahrwerk ist unter den Tragflächen angeordnet. Die Fahrwerksklappen sind nicht sichtbar. Das Modell selbst ist als Standmodell ausgeführt.

Mein Gesamtfazit: Auch die Boeing 707-300 der Olympic Airlines ist ein sehr schönes Modell geworden. Lackierung und Beschriftung sind sehr sauber aufgebracht. Optisch besonders gut sind die wahrlich winzigen Details, wie zum Beispiel die Türverschlüsse oder die verschiedenen Aufdrucke, die in ihrer Gesamtheit ein überzeugendes Modell bilden. Zusammen mit der "Mykenos" wird die "Pella" das Streckennetz der Olympic Airlines bedienen.

Vorbild

Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.
Boeing 707-300 Pella der Olympic Airlines.
Boeing 707-300

Die Boeing 707 ist ein vierstrahliges Standardrumpfflugzeug des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing. Der Tiefdecker war das erste mit Strahltriebwerken ausgestattete Langstreckenflugzeug und revolutionierte zusammen mit der vergleichbaren Douglas DC-8 und anderen wirtschaftlich weit weniger erfolgreichen Flugzeugtypen der gleichen Zeit die zivile Luftfahrt. Insgesamt wurden 1.010 Boeing 707 in verschiedenen zivilen und militärischen Versionen ausgeliefert; heute spielt die Boeing 707 im zivilen Luftverkehr keine Rolle mehr.

Die Boeing 707-320 ist die erste gestreckte Version der ursprünglichen 707. Sie wurde speziell für Langstrecken ausgelegt, weshalb sie auch den Beinamen Intercontinental trug. Auch von dieser Serie wurden verschiedene Untervarianten produziert. Die Boeing 707-320 erreichte mit allen Varianten bis zur letzten Auslieferung im Jahr 1982 eine Gesamtstückzahl von 580 Exemplaren.

Die Boeing 707-320 Intercontinental ist eine gestreckte Version des Basismodells -120, ausgestattet mit Turbojet-Triebwerken des Typs Pratt & Whitney JT4A-3 mit einem Schub von jeweils 70,8 kN. Dank eines um circa 2,5 m gestreckten Rumpfs fasste die 707-320 bis zu 189 Passagiere. Ein vergrößerter Flügel erlaubte es, mehr Treibstoff mitzunehmen und so eine um circa 3.000 km höhere Reichweite zu erzielen. Somit wurden für die 707 erstmals Nonstop-Flüge beispielsweise über den Atlantik möglich, ohne Zwischentankstops einlegen zu müssen. Die maximale Abflugmasse lag bei 143.330 kg. Den Erstflug absolvierte die 707-320 am 11. Januar 1958. Erstkunde PanAm erhielt die erste Maschine am 19. Juli 1959. Sabena erhielt gut vier Jahre später, am 17. Januar 1963, die letzte 707-320. Insgesamt wurden 69 Exemplare dieser Variante hergestellt.

Die gestreckte 707-320 wurde parallel zur -100B ebenfalls überarbeitet. Die daraus resultierende -320B erhielt einige der für die -120B entwickelten Struktur-Modifikationen, sowie ähnliche Pratt & Whitney JT3D-3 Turbofan-Triebwerke mit einem Schub von je 80 kN. Das Abfluggewicht wurde auf 151.950 kg erhöht und die Flügel noch einmal grundlegend überarbeitet. Das amerikanische Militär nutzte 707-320B-Frachter unter der Bezeichnung C-18. Eine 707-353B wurde von der United States Air Force als erste von Strahltriebwerken angetriebene Air Force One beschafft und eingesetzt. Die offizielle Bezeichnung für diese Spezialmaschine war VC-137C. Die erste 707-320B erhielt PanAm am 12. April 1962. Insgesamt wurden 174 Maschinen dieses Typs produziert, sowie viele 707-320 auf den -320B-Standard gebracht. Die letzte fabrikneue 707-320B ging am 11. Juni 1975 an die argentinische Regierung.

Die Boeing 707-320C war eine flexibel vom Frachter zur Passagiermaschine umrüstbare Version, die auch in gemischten Passagier- und Frachtkonfigurationen betrieben werden konnte. Sie war die beliebteste Variante der 320er-Serie. Die -320C verfügte gegenüber der Standard-320B über einen verstärkten Kabinenboden und eine große Frachttür links im Vorderrumpf. Kleinere Änderungen gegenüber der 707-320B umfassten unter anderem neue Fahrwerksklappen, weitere Vorflügelklappen und einen zusätzlichen Notausgang hinter dem Flügel (der für den Mischbetrieb als Frachter-/Passagiermaschine notwendig war, wenn vorn Fracht und hinten Passagiere transportiert wurden). 335 Exemplare dieser Variante wurden produziert, davon einige mit stärkeren JT3D-7-Triebwerken mit jeweils 84,4 kN Schub und einem höheren Abfluggewicht von 152.400 kg. Obwohl sie theoretisch convertible, also flexibel umrüstbar waren, wurden viele Maschinen dieses Typs als reine Frachter ausgeliefert und genutzt. Die erste Auslieferung erfolgte am 2. Mai 1963 an PanAm, die letzte am 10. März 1982 an die Luftwaffe von Marokko, welche sie als Tankflugzeug einsetzte. Da diese 707 ursprünglich zu Testzwecken (siehe 707-700) produziert und erst später zum militärischen Tanker umgerüstet und verkauft wurde, zählt dieses Exemplar offiziell als letzte produzierte zivile 707.

Die Boeing 707-320B ist eine Modifikation der Boeing 707-320B auf den technischen Stand der -320C. Die Änderungen umfassten wie beim Modell 707-320C neue Fahrwerksklappen vorn, die neue Flügelvorderkante und andere kleine Änderungen. Im Gegensatz zur 707-320C bekamen die 320B Advanced keinen zusätzlichen Notausgang und keine Frachttür am Bug. Quelle: Wikipedia

Olympic Airlines

Olympic Airlines SA war die staatliche griechische Fluggesellschaft mit Sitz in Athen. Die Fluggesellschaft flog alle innergriechischen, sowie eine Vielzahl internationaler Flughäfen an. Am 29. September 2009 wurde der Flugbetrieb eingestellt und eine neue Gesellschaft mit dem Namen Olympic Air trat ihre Nachfolge an. Quelle: Wikipedia

Modelldaten

Modelldaten

- Länge x Spannweite x Höhe: 92,5 x 88,6 x 25,6 mm
- Gewicht: 33 Gramm
- Standmodell: ja
- Registration: SX-DBE
- Neuauflage: nein
- Artikelnummer: IF5707016
- Epochenzuweisung: Epoche 4
- Ankündigung: Inflight500
 
Modellbau