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Boeing 707-300 der British Caledonian Drucken
Zur Gründungsflotte der British Caledonian gehörten Anfang der 70er Jahre auch acht Boeing 707-300, die vorwiegend Ziele des britischen Empires ansteuerten. Im Laufe der folgenden Jahre kamen weitere Maschinen dieses Typs dazu, erst Mitte der 80er Jahre wurden sie nach und nach ausgeflottet und durch moderne Flugzeuge ersetzt. Inflight500 hat die auf 384 Stück limitierte Modellnachbildung mit der Registration G-AYEX aufgelegt.

Modell

Boeing 707-300 der British Caledonian.
Boeing 707-300 der British Caledonian.
Boeing 707-300 der British Caledonian.
Boeing 707-300 der British Caledonian.
Boeing 707-300 der British Caledonian.
Boeing 707-300 der British Caledonian.

Die Rumpfoberseite der Boeing 703-300 der British Caledonian ist weiss lackiert, während die komplette Rumpfunterseite in einer silberfarbenen Lackierung gehalten ist. Die Bugnase der "Caledonian" ist schwarz lackiert. Dahinter beginnt eine dunkelblaue Farbfläche, die sich vor den Cockpitfenstern zu beiden Seiten des Rumpfes teilt und als sauber aufgebrachtes Farbband in den Heckbreich zieht und dort spitz zusammenläuft. Darunter liegt ein gelber Farbstreifen, der vom blauen Farbband durch einen feinen silbernen Streifen getrennt wird. Die insgesamt acht Einstiegstüren zu beiden Seiten des Rumpfes sind mit feinen Linien nachgebildet, genau wie die drei Stauklappen und die Wartunsgklappen auf der rechten Rumpfunterseite. Oberhalb der Seitenfenster ist der dunkelblaue Airlineaufdruck "British Caledonian" und die Nationalflagge Großbritanniens aufgedruckt.

Die Cockpitfenster und Seitenfenster sind dunkelgrau aufgedruckt und mit silberfarbenen Fensterrahmen gehalten. Diese Rahmen kommen im dunkelblauen Farbband besonders gut zur Geltung. Winzig kleine Sichtfenster über den vorderen Cockpitscheiben machen den Detailreichtum des Modells komplett. Vor den Höhenleitwerken findet man die Registration "G-AYEX" oberhalb des dunkelblauen Farbbands.

Im dunkelblau lackierten Seitenleitwerk ist der schottische Löwe in einem gelblichen Farbton sauber und gestochen scharf aufgedruckt. Die Vorderkante ist mit einem feinen silberfarbenen Streifen versehen. Die beiden Höhenleitwerke sind im Mittelbereich auf beiden Seiten silbergrau gehalten, die Vorderkanten und Steuerklappen setzen sich silbern ab.

Boeing 707-300 der British Caledonian.
Boeing 707-300 der British Caledonian.
Boeing 707-300 der British Caledonian.
Boeing 707-300 der British Caledonian.
Boeing 707-300 der British Caledonian.
Boeing 707-300 der British Caledonian.

Wie beim grossen Vorbild sind die beiden leicht nach hinten gepfeilten Tragflächen zweifarbig ausgeführt. Die Mittelfläche der Oberseiten ist silbergrau lackiert, die Vorderkanten und Steuerklappen sind dagegen silberfarben gehalten. Die Unterseiten sind sind dagegen komplett silbern. An den Aussenkanten findet man links ein kleines rotes Positionslicht in Form eines kleinen Farbpunkts, auf der rechten Seite ist es in grün wiedergegeben. Die Registration "G-AYEX" ist als schwarzer Schriftaufdruck unter der linken Tragfläche aufgedruckt. Vorne an den Tragflächenwurzeln hat man auch an die ovalen Landescheinwerfer gedacht. Ein wenig grob sind die Gravuren auf den Tragflächenunterseiten ausgefallen.

Insgesamt vier Triebwerksnachbildungen vom Typ Pratt&Whitney JT3D-3 Turbofan hängen an länglichen Pylonen unter den Tragflächen. Die Triebwerksverkleidungen sind silberfarben gehalten, die innenliegenden Turbinenschaufeln sind nachgebildet und in den Farben der Verkleidung lackiert. Ins Detail ist man mit den Aufhängungen und der Nachbildung der Auslässe gegangen, die dem Vorbild sehr gut nachempfunden sind. Auf beiden Seiten der Triebwerksabdeckungen ist das Pratt&Whitney Logo als mittelblauer Farbpunkt aufgedruckt.

Unterhalb des Cockpits liegt das filigrane Bugfahrwerk angebracht. Hier sind sogar die beiden seitlichen Fahrwerksklappen mit einem roten Warnstreifen bedruckt und mit der Teilregistration "EX" bedruckt. Das zweiteilige Hauptfahrwerk ist unter den Tragflächen angeordnet. Die Fahrwerksklappen sind nicht sichtbar. Die Boeing 707-300 der British Caledonian ist als Standmodell ausgeführt.

Mein Gesamtfazit: Während das grosse Vorbild seinen Flugbetrieb schon lange eingestellt hat, können Modellflugzeugfreunde mit der 1:500 Nachbildung der Boeing 707-300 der British Caledonian auch heute noch den Betrieb nachstellen. Das Modell ist ordentlich lackiert und beschriftet und gibt die wesentlichen Details seinen grossen Pendants genau wieder. Nur an ganz wenigen Stellen haben die Produzenten gepatzt, wie zum Beispiel bei den Türumrandungen im Heckbereich. Doch diese kleinen Fehler erkennt man nur unter der Lupe. Für uns ist die neue "Caledonian" eine farbenfrohe Ergänzung unserer 707-Flotte. In Kürze folgt noch die Boeing 707-300 Cargo.

Vorbild

Boeing 707-300 der British Caledonian.
Boeing 707-300 der British Caledonian.
Boeing 707-300

Die Boeing 707 ist ein vierstrahliges Standardrumpfflugzeug des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing. Der Tiefdecker war das erste mit Strahltriebwerken ausgestattete Langstreckenflugzeug und revolutionierte zusammen mit der vergleichbaren Douglas DC-8 und anderen wirtschaftlich weit weniger erfolgreichen Flugzeugtypen der gleichen Zeit die zivile Luftfahrt. Insgesamt wurden 1.010 Boeing 707 in verschiedenen zivilen und militärischen Versionen ausgeliefert; heute spielt die Boeing 707 im zivilen Luftverkehr keine Rolle mehr.

Die Boeing 707-320 ist die erste gestreckte Version der ursprünglichen 707. Sie wurde speziell für Langstrecken ausgelegt, weshalb sie auch den Beinamen Intercontinental trug. Auch von dieser Serie wurden verschiedene Untervarianten produziert. Die Boeing 707-320 erreichte mit allen Varianten bis zur letzten Auslieferung im Jahr 1982 eine Gesamtstückzahl von 580 Exemplaren.

Die Boeing 707-320 Intercontinental ist eine gestreckte Version des Basismodells -120, ausgestattet mit Turbojet-Triebwerken des Typs Pratt & Whitney JT4A-3 mit einem Schub von jeweils 70,8 kN. Dank eines um circa 2,5 m gestreckten Rumpfs fasste die 707-320 bis zu 189 Passagiere. Ein vergrößerter Flügel erlaubte es, mehr Treibstoff mitzunehmen und so eine um circa 3.000 km höhere Reichweite zu erzielen. Somit wurden für die 707 erstmals Nonstop-Flüge beispielsweise über den Atlantik möglich, ohne Zwischentankstops einlegen zu müssen. Die maximale Abflugmasse lag bei 143.330 kg. Den Erstflug absolvierte die 707-320 am 11. Januar 1958. Erstkunde PanAm erhielt die erste Maschine am 19. Juli 1959. Sabena erhielt gut vier Jahre später, am 17. Januar 1963, die letzte 707-320. Insgesamt wurden 69 Exemplare dieser Variante hergestellt.

Die gestreckte 707-320 wurde parallel zur -100B ebenfalls überarbeitet. Die daraus resultierende -320B erhielt einige der für die -120B entwickelten Struktur-Modifikationen, sowie ähnliche Pratt & Whitney JT3D-3 Turbofan-Triebwerke mit einem Schub von je 80 kN. Das Abfluggewicht wurde auf 151.950 kg erhöht und die Flügel noch einmal grundlegend überarbeitet. Das amerikanische Militär nutzte 707-320B-Frachter unter der Bezeichnung C-18. Eine 707-353B wurde von der United States Air Force als erste von Strahltriebwerken angetriebene Air Force One beschafft und eingesetzt. Die offizielle Bezeichnung für diese Spezialmaschine war VC-137C. Die erste 707-320B erhielt PanAm am 12. April 1962. Insgesamt wurden 174 Maschinen dieses Typs produziert, sowie viele 707-320 auf den -320B-Standard gebracht. Die letzte fabrikneue 707-320B ging am 11. Juni 1975 an die argentinische Regierung.

Die Boeing 707-320C war eine flexibel vom Frachter zur Passagiermaschine umrüstbare Version, die auch in gemischten Passagier- und Frachtkonfigurationen betrieben werden konnte. Sie war die beliebteste Variante der 320er-Serie. Die -320C verfügte gegenüber der Standard-320B über einen verstärkten Kabinenboden und eine große Frachttür links im Vorderrumpf. Kleinere Änderungen gegenüber der 707-320B umfassten unter anderem neue Fahrwerksklappen, weitere Vorflügelklappen und einen zusätzlichen Notausgang hinter dem Flügel (der für den Mischbetrieb als Frachter-/Passagiermaschine notwendig war, wenn vorn Fracht und hinten Passagiere transportiert wurden). 335 Exemplare dieser Variante wurden produziert, davon einige mit stärkeren JT3D-7-Triebwerken mit jeweils 84,4 kN Schub und einem höheren Abfluggewicht von 152.400 kg. Obwohl sie theoretisch convertible, also flexibel umrüstbar waren, wurden viele Maschinen dieses Typs als reine Frachter ausgeliefert und genutzt. Die erste Auslieferung erfolgte am 2. Mai 1963 an PanAm, die letzte am 10. März 1982 an die Luftwaffe von Marokko, welche sie als Tankflugzeug einsetzte. Da diese 707 ursprünglich zu Testzwecken (siehe 707-700) produziert und erst später zum militärischen Tanker umgerüstet und verkauft wurde, zählt dieses Exemplar offiziell als letzte produzierte zivile 707.

Die Boeing 707-320B ist eine Modifikation der Boeing 707-320B auf den technischen Stand der -320C. Die Änderungen umfassten wie beim Modell 707-320C neue Fahrwerksklappen vorn, die neue Flügelvorderkante und andere kleine Änderungen. Im Gegensatz zur 707-320C bekamen die 320B Advanced keinen zusätzlichen Notausgang und keine Frachttür am Bug. Quelle: Wikipedia

Olympic Airlines

British Caledonian Airways (auch bekannt als BCal) war eine britische Fluggesellschaft. Sie wurde 1970 als Zusammenschluss von British United Airways und Caledonian Airways gegründet, um mit den staatlichen Fluggesellschaften BEA und BOAC konkurrieren zu können. Firmensitz war Gatwick Airport. Sie besaß mehrere Tochtergesellschaften. Hierzu zählen unter anderem die 1979 gegründete British Caledonian Helicopters, die von Aberdeen aus Versorgungsflüge zu den Bohrinseln in der Nordsee durchführte sowie die 1982 eingerichtete BCA Charter (später CAL Air International), die Charterflüge für Pauschalurlauber in die Karibik und nach Florida mit Maschinen vom Typ DC-10 unternahm.

British Caledonian war zeitweise das zweitgrößte Beförderungsunternehmen Großbritanniens und flog Ziele in Afrika, Süd-Amerika, USA und dem fernen Osten mit einer Flotte aus DC-10 und Boeing 747-200 an. Die Airline war einer der Startkunden für den Airbus A320, doch ungefähr zu dem Zeitpunkt, als der erste Airbus geliefert wurde, geriet die Gesellschaft 1987 in eine finanzielle Krise.

British Airways kaufte die marode Gesellschaft und kam so in den Besitz der Basis in Gatwick und der modernen A320, von denen British Caledonian 10 Exemplare bestellt hatte. Der Internationale Anteil der Gesellschaft mit Linienflügen wurde in die British Airways integriert, der Charterflugteil kam zur British Airtours (umbenannt in Caledonian nach der Übernahme). Quelle: Wikipedia

Modelldaten

Modelldaten

- Länge x Spannweite x Höhe: 92,5 x 88,6 x 25,6 mm
- Gewicht: 33 Gramm
- Standmodell: ja
- Registration: G-AYEX
- Neuauflage: nein
- Artikelnummer: IF5707013
- Epochenzuweisung: Epoche 4
- Ankündigung: Inflight500
 
Modellbau