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De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines Drucken
Malaysian Airlines wurde 1965 als gemeinsame Airline von Malaysia und dem unabhängig gewordenen Stadtstaat Singapore gegründet. Fünf Comet 4 gehörten zur Erstausstattung der Airline, darunter auch das Original zu dieser limitierten Neuheit mit der Registration 9V-BAU.

Modell

De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.
De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.
De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.
De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.
De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.
De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.

Die De Havilland Comet IV der Malaysia Singapore Airlines ist ein optisch sehr ansprechendes Modell geworden. Am dünnen Flugzeugkörper ist die komplette Unterseite silberfarben und die Oberseite weiss lackiert. Der Bug des Modells ist schwarz lackiert. Direkt hinter dem Cockpit zieht sich diese schwarze Lackierung zu einem Streifen zusammen, der auf beiden Rumpfseiten unter den Seitenfenstern in den Heckbereich läuft und in der Heckspitze ausläuft. Darüber liegt ein breites gelbes Band, in dem die Seitenfenster liegen, die als dunkelgraue Flächen aufgedruckt sind. Es fällt auf, dass die Seitenfenster leicht oval gehalten sind - genau, wie beim grossen Vorbild. Begrenzt wird das Seitenband nach oben von einer sehr feinen schwarzen Linie.

Die vorderen Cockpitfenster liegen im schwarzen Bugbereich und sind als dunkelgraue Fensterflächen wiedergegeben. Während auf der rechten Seite insgesamt drei Einstiegstüren liegen, hat man auf der linken Seite vorbildgerecht nur eine Einstiegstüre nachgebildet. Diese Türen sind, wie die kleinen Notausstiege oberhalb der Tragflächen, mit feinen schwarzen Linien wiedergegeben.

Richtig punkten kann die kleine Maschine in punto Beschriftung. Unterhalb des Cockpits erkennt man die beiden Flaggen von Malaysia und dem Stadtstaat Singapur. Während die Flaggen auf der linken Seite seitenrichtig aufgedruckt sind, sind die rechts aufgebrachten Flaggen spiegelverkehrt - was beim grossen Vorbild durchaus so vorgekommen ist. Über dem Fensterband liegt der schwarze Aufdruck "MALAYSIA-SINGAPORE AIRLINES" und das Kürzel "MSA" der asiatischen Fluggesellschaft. Neben den hinteren Einstiegstüren erkennt man auch die schwarz aufgedruckte Registration "9V-BAU" im gelben Seitenband.

Das Seitenleitwerk des Modells besteht aus gelb durchgefärbtem Kunststoff und ist auf beiden Seiten mit dem schwarzen Logo der MSA bedruckt. Am Ansatz des Leitwerks findet man ein rotes Positionslicht. Die beiden Höhenleitwerke sind silbern gehalten und an den Aussenkanten mit einem schwarzen Begrenzungsbalken versehen.

De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.
De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.
De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.
De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.
De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.
De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.

Die breiten Tragflächen der De Havilland Comet IV sind beidseitig silberfarben lackiert. Auf der linken Oberseite und der rechten Unterseite ist die Registration "9V-BAU" aufgedruckt. An den Aussenkanten erkennt man die Positionslichter in Form eines roten und eines grünen Farbpunkts. Die jeweils zwei Strahltriebwerke liegen direkt an der Tragflächenwurzel und sind sehr einfach nachgebildet. Nur die vorderen Einlässe setzen sich mit ihren schwarzen Öffnungen von der übrigen Farbgebung ab. Die hinteren Auslässe sind nicht nachgebildet. Weiter aussen sind die beiden tropfenförmigen Zusatztanks nachgebildet, die sind weiss lackiert sind. Auf den Zusatztanks erkennt man vorne einen winzigen schwarzen Punkt, nach hinten ziehen sich schwarze Linien und ein gelber Streifen. Die Unterseiten sind, wie die Tragflächen, silbern gehalten.

In Höhe des Cockpits liegt unterhalb des Flugzeugrumpfs das Bugfahrwerk mit einer einfach gestalteten Fahrwerksstrebe. Das Fahrwerk wird von zwei länglichen Fahrwerksklappen eingerahmt, die an den Rumpf angeformt und silbern lackiert sind. Unter den Tragflächen sitzt links und rechts das Hauptfahrwerk mit je zwei Achsen und den Reifen. Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass die Fahrwerksstreben gut nachgebildet hat. Die De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines ist als Standmodell vorgesehen, obgleich sich die Reifen, die aus Kunststoff bestehen, einfach drehen lassen.

Mein Gesamtfazit: Nach der De Havilland Comet 4 der Dan Air ist auch die neue Maschine der Malaysia Singapore Airlines ein Muss für Modellflugzeugfreunde, die sich mit dem Flugebtrieb der 50er und 60er Jahre beschäftigen. Das Modell ist ausgezeichnet lackiert und beschriftet - mir gefällt vor allem die dezente Lackierung und die sauber aufgedruckten Linien am Flugzeugrumpf.

Vorbild

Vorstellung: De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.
Vorstellung: De Havilland Comet 4 der Malaysia Singapore Airlines.
De Havilland Comet 4

Bei der de Havilland DH 106 Comet handelt es sich um das erste Düsenverkehrsflugzeug der Welt. Es war als Tiefdecker für zunächst 36 Passagiere ausgelegt. Die vier Triebwerke waren in die Tragflächenwurzel integriert. Der Erstflug des Prototyps fand am 27. Juli 1949 statt. Hersteller war das britische Unternehmen de Havilland Aircraft Company.

Die Comet 4 basierte auf der Auslegung der Comet 3, verfügte jedoch über eine verstärkte Struktur, ein höheres maximales Abfluggewicht und verbesserte Rolls-Royce Avon 524-Triebwerke. Der Erstflug erfolgte am 27. April 1958, und schon im Oktober 1958 konnte BOAC das erste Exemplar in Betrieb nehmen. Diese kurze Zeit zwischen Erstflug und Indienststellung war möglich geworden, da ein Großteil der Zulassungstests bereits zuvor erfolgreich durch die Comet 2E und den Comet 3-Prototypen absolviert werden konnte. Wie schon die Comet 3 verfügte die Comet 4 über zwei Flügelspitzentanks an der äußeren Vorderkante der Tragflächen. Von dieser Variante wurden insgesamt 28 Exemplare gebaut. Quelle: Wikipedia

Malaysia Singapore Airlines

Malaysia Airlines ist die größte malaysische Linienfluggesellschaft. Ihr Hauptdrehkreuz betreibt die seit der britischen Kolonialzeit bestehende Fluglinie am Flughafen von Kuala Lumpur. Weitere Knotenpunkte im über 100 Ziele umfassenden Streckennetz befinden sich in Penang, Kuching und Kota Kinabalu. MAS ist Mitglied der IATA und befördert jährlich rund 15 Millionen Passagiere[1]. Der Hauptsitz befindet sich im Stadtzentrum der Hauptstadt Kuala Lumpur selbst.

1947 begann Malaysia Airlines als Malayan Airways, wurde aber in Malaysian Airways umbenannt. Nach der Unabhängigkeit Singapurs wurde sie 1966 in Malaysia Singapore Airlines (MSA) umgenannt. MSA flog unter anderem die Boeing 707.

1971 wurde Malaysia Singapore Airlines in die beiden Fluggesellschaften Singapore Airlines und Malaysian Airline System (MAS) aufgeteilt. Damit entstanden zwei im asiatischen Raum führende Airlines. Zunächst flog MAS mit neun Fokker F-27 und drei Britten-Norman Islander nur Ziele innerhalb Malaysias an. 1974 wurde erstmals eine Boeing 707 für wöchentliche Flüge von und nach London eingesetzt. Kurze Zeit später folgten als weitere Ziele Amsterdam, Zürich und Frankfurt am Main. 1976 erhielt die Airline die erste DC-10-30; ab 1979 sechs Airbus A300; und 1982 folgten zwei Boeing 747-200, die erstmals Ziele in den USA ansteuerten.

1987 erhielt die Gesellschaft ihren jetzigen Namen; die Abkürzung MAS blieb und das Erscheinungsbild wurde erneuert.

München kam 1992 als neues Ziel in den Linienflugplan und MAS expandierte weiter. 1994 trafen die ersten Airbus A330 als Ersatz für die DC-10 ein und auch die ersten MD-11. 1997 erhielt die Airline die ersten Boeing 777, die die Boeing 747-200 und DC-10-30 auf den Langstreckenflügen ersetzten.

Malaysia Airlines wurde – ähnlich wie andere Fluggesellschaften im asiatischen Raum – stark durch die Asienkrise Ende der 90er-Jahre geschwächt; es kam zu Streckenstilllegungen, Flugzeuge wurden verkauft oder an die Leasinggeber zurückgegeben. Erst Anfang 2000 fing sich die Airline und setzte ihren Expansionskurs fort. Im Jahr 2005 wurde die Airline von Skytrax mit dem "5-Star-Airline Award" ausgezeichnet und die Economy Class als weltweite Beste eingestuft. Malaysia Airlines ist die einzige asiatische Fluggesellschaft, die den Flughafen Ezeiza in Buenos Aires anfliegt. In Deutschland wird Frankfurt fünfmal wöchentlich von Kuala Lumpur aus mit Boeing 777-200 angeflogen. Quelle: Wikipedia

Modelldaten

Modelldaten

- Länge x Spannweite x Höhe: 67,2 x 70,6 x 19,6 mm
- Gewicht: 18 Gramm
- Standmodell: ja
- Registration: 9V-BAU
- Neuauflage: nein
- Artikelnummer: 515443
- Ankündigung: Herpa Wings 11/12 2009
- Epochenzuordnung: Epoche 3
 
Modellbau