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Boeing 777-200LR der Emirates Drucken
Jüngstes Flottenmitglied der aufstrebenden Airline ist die für Ultralangstrecken konzipierte 777-200LR "Worldliner". Mit der sagenhaften Reichweite von rund 17.000 Kilometern erreicht sie ab Dubai jedes Ziel auf der Erde nonstop. Das Original mit der Registration A6-EWA kam im August 2007 als erste von heute neun 777-2HLR zur Flotte.

Modell

Boeing 777-200LR der Emirates.
Boeing 777-200LR der Emirates.
Boeing 777-200LR der Emirates.
Boeing 777-200LR der Emirates.
Boeing 777-200LR der Emirates.
Boeing 777-200LR der Emirates.

Grundsätzlich unterscheidet sich der Airbus A 330-200 der Emirates mit der Registration A6-EWA nicht von seinen Flottenmitgliedern. Der Flugzeugrumpf ist von der Grundlackierung her ganz in weiss gehalten. Nicht zu übersehen ist auch der zu beiden Seiten des Flugzeugrumpfes direkt in den Seitenfenstern liegende Logoschriftzug "Emirates" in goldenen Lettern mit feiner schwarzer Umrandung. Daneben liegt der Name der Airline in arabischen Schriftzeichen. Und über die Erreichbarkeit der Emirates im Internet gibt der schwarze Aufdruck "www.emirates.com" Auskunft - dieser Aufdruck liegt unterhalb des "Emirates" Schriftzuges.

Die Cockpitfenster an der Frontpartie sind dunkelgrau aufgedruckt. Von den beiden vorderen Einstiegstüren ziehen sich die Seitenfenster zu beiden Seiten des Flugzeugrumpfes nach hinten. Alle Seitenfenster besitzen silberfarbene Fensterrahmen, was die Dreidimensionalität unterstreichen soll. Allerdings ist bei diesem Modell dieser Effekt nur aus sehr kurzer Entfernung zu bemerken. Die Einstiegstüren und die beiden grossen Stauklappen für die Zuladung auf der rechten Seite sind mit sehr feinen mittelgrauen Linien aufgedruckt. Natürlich fehlen auch die Türverschlüsse nicht. Unterhalb der Cockpitfenster findet man beidseitig den Firmenschriftzug "BOEING 777-200LR". Und neben den hinteren Einstiegstüren ist die Registration A6-EWA in schwarzer Schrift aufgedruckt.

Boeing 777-200LR der Emirates.
Boeing 777-200LR der Emirates.
Boeing 777-200LR der Emirates.
Boeing 777-200LR der Emirates.
Boeing 777-200LR der Emirates.
Boeing 777-200LR der Emirates.

Hinter den Tragflächen zieht sich beidseitig der rote Streifen aus der stilisierten Landesflagge der Vereinigten Arabischen Emirate nach oben ins Seitenleitwerk hinein. Dort wird die Flagge mit den Farben schwarz, weiss und grün vervollständigt. Die Vorderkante des Seitenleitwerks ist mit einem feinen silberfarbenen Streifen versehen. Die beiden Höhenleitwerke sind vollständig beigegrau lackiert, nur an den Kanten findet sich ein silberner Streifen.

Die Tragflächen mit den zwei grossen Triebwerken sind zweifarbig ausgeführt und als separate Teile beidseitig in den Flugzeugrumpf eingesteckt. Die Fläche der Oberseite ist in einem hellen Beigegrau lackiert, nur die Vorderkanten setzen sich silberfarben ab. Die Unterseite ist mittig mit einer silberfarbenen Fläche versehen. An den Aussenseiten der Tragflächen liegen die beiden Positionsleuchten in Form von je einem grünen und einem roten Farbpunkt. Unter der linken Tragfläche ist die Registration A6-EWA aufgedruckt.

An den Tragflächen sind die Aufhängungen für die beiden Triebwerke befestigt. Daran hängen die aus Kunststoff gefertigten Triebwerke. Die Verkleidungen sind weiss, an den Einlässen finden sich feine silberfarbene Ringe. Die Auslässe wiederum setzen sich silbern von der übrigen Triebwerksfarbgebung ab. An jedem Triebwerk findet man zudem auf beiden Seiten der Verkleidung das Logo der Emirates. Im Inneren dieser Triebwerke hat Herpa auch die Turbinenschaufeln nachgebildet und schwarz lackiert.

Das Bugfahrwerk mit zwei seitlichen Fahrwerksklappen liegt unter dem Cockpit, hier sind sogar die kleinen Streben und die Einzugsmechanik nachgebildet. Unter den Tragflächen sitzt links und rechts das Hauptfahrwerk mit jeweils drei Achsen und der Doppelbereifung. An den Fahrwerksstreben findet man aussen je eine Fahrwerksabdeckung. Die Räder lassen sich nicht drehen, die Boeing 777-200LR der Emirates ist als Standmodell ausgeführt.

Mein Gesamtfazit: Mit der Boeing 777-200LR wächst die schon recht umfangreiche Airbus-Flotte der Emirates-Flugzeugmodelle weiter. Das Modell ist trotz seiner Schlichtheit sauber lackiert und beschriftet. Allerdings sollte aus meiner Sicht Herpa damit beginnen, auch kleinere Details nachzubilden, wie zum Beispiel die Landescheinwerfer an den Tragflächenwurzeln, die Scheibenwischer am Cockpit oder die Beschriftung der Bugklappen.

Vorbild

Boeing 777-200LR der Emirates.
Boeing 777-200LR der Emirates.
Boeing 777-200LR

Die Boeing 777 (im Englischen als "Triple Seven" ausgesprochen) ist ein zweistrahliges Großraum-Verkehrsflugzeug von Boeing für 300 bis 550 Passagiere. Sie ist das bis heute größte zweistrahlige Verkehrsflugzeug der Welt und ist durch die ETOPS-Langstreckenzertifizierung auch für Interkontinentalstrecken geeignet. Die Boeing 777 wird in verschiedenen Versionen gebaut, die sich in Länge und Reichweite zum Teil deutlich unterscheiden. Die Versionen 777-300 und -300ER sind mit 73,90 m das zweitlängste Passagierflugzeug der Welt, nach dem A340-600 (75,30 m), und noch vor dem A380-800 oder der 747-400. Die Version 777-200LR, auch Worldliner genannt, ist derzeit das Verkehrsflugzeug mit der größten Reichweite - über 17.000 km bei maximaler Beladung.

Ihr Erstflug fand 1994 in der Version 777-200 statt. Als Antrieb werden je nach Version unterschiedliche Turbofan-Triebwerke verwendet. Vergleichbare Modelle zur Boeing 777 sind der Airbus A340 und die Iljuschin Il-96. Bisher wurden 731 von 1080 bestellten Flugzeugen dieses Typs ausgeliefert (Stand 31. Juli 2008).

In den 1980er Jahren gab es bei Boeing Überlegungen zu einem Modell zwischen der 767 und der 747. Die zunächst favorisierte Lösung einer verlängerten Version der 767 wurde jedoch von den Fluggesellschaften nicht angenommen. Aus diesem Grund entschloss man sich, mit der 777 ein vollkommen neues Modell zu entwickeln.

Das Programm der 777 startete im Oktober 1990, zwei Jahre nach Airbus mit deren Modell A340. Zunächst wurden nur zwei Varianten angeboten, die Basisvariante Boeing 777-200 und eine Variante mit höherer Reichweite, aber auch höherem Gewicht, nämlich die Boeing 777-200IGW, die man später in Boeing 777-200ER umbenannte. Der Jungfernflug fand am 14. Juni 1994 statt.

Zeitgleich mit der Boeing 777-300ER wurde im Januar 2000 die Entwicklung der 777-200LR (LR für "longer range" – größere Reichweite) dieses Typs beschlossen, nach den Ereignissen am 11. September 2001 jedoch zunächst für einige Zeit zurückgestellt. Im August 2004 begann der verzögerte Bau der ersten Boeing 777-200LR, die ihren Roll-Out am 15. Februar 2005 hatte. Der Erstflug fand am 8. März 2005 statt, ein zweiter Prototyp folgte am 24. Mai 2005.

Diese Variante ist ausgelegt für 301 Passagiere bei einer Reichweite von 17.446 km. Damit ist die 777-200LR das Zivilflugzeug mit der größten Reichweite und löst seinen direkten Konkurrenten Airbus A340-500 des europäischen Herstellers Airbus als Rekordhalter ab. Im Gegensatz zur A340-500 besitzt die B777-200LR nur zwei Triebwerke. Die 777-200LR ist ausschließlich mit General Electric GE90-Triebwerken erhältlich.

Der Name Worldliner entstand in Anlehnung an den Namen Dreamliner der Neuentwicklung Boeing 787. Während es sich bei dem Begriff Dreamliner um einen neuen Flugzeugtyp handelt, der erst noch gebaut wird, bezeichnet der Begriff Worldliner nur eine Variante der 777-Familie.

Am 9. November 2005 brach der zweite 777-200LR-Prototyp mit der Kennung WD002 mit 35 Passagieren an Bord von Hongkong aus in Ostrichtung auf, um über den Pazifik, Nordamerika und den Atlantik nach London zu fliegen. Testpilotin Suzanna Darcy-Hennemann landete am 10. November 2005 um ca. 14.30 Uhr MEZ auf dem Flughafen Heathrow, 22 Stunden und 42 Minuten nach ihrem Start, und stellte damit mit 21.601 km einen neuen Rekord für den längsten Non-Stop-Flug mit einem kommerziellen, nicht militärischen Flugzeug auf.

Das erste Flugzeug wurde am 24. Februar 2006 an PIA ausgeliefert. Bis Mai 2008 wurden 47 Exemplare der 777-200LR von neun Fluggesellschaften bestellt und 19 ausgeliefert. Quelle: Wikipedia

Emirates

Die Fluggesellschaft wurde im Mai 1985 im Emirat Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegründet und gehört zur The Emirates Group. Das Geschäftskonzept geht auf eine Anregung des Gründers der deutschen Fluggesellschaft Germania, Dr. Hinrich Bischoff, zurück. Emirates startete ihren Flugdienst am 25. Oktober 1985 mit der Aufnahme von Flügen nach Mumbai, Neu-Delhi und Karatschi. Als Fluggerät wurden Airbus A300 und Boeing 727 benutzt, die von der Pakistan International Airlines (PIA) geleast worden waren. Sie wurden so lange weiter benutzt, bis die ersten eigenen Flugzeuge zur Flotte stießen.

Erste europäische Ziele wurden ab Juli 1987 aufgenommen, in den Fernen Osten wurde ab Juni 1990 geflogen. Emirates ist Mitglied der Arab Air Carriers Organization, die jedoch keine Luftfahrtallianz ist. Es bestehen Codesharing-Abkommen mit Continental Airlines und mit SriLankan Airlines. Emirates SkyCargo ist die Cargomarke von Emirates.

Am 1. April 1998 beteiligte man sich an Air Lanka, die heute unter dem Namen Sri Lankan Airlines auftritt. Es gibt Pläne, die Anteile an Sri Lankan Airlines zu verkaufen, die Codeshare-Flüge aber beizubehalten.

Ein großer Teil der Fluggäste sind Geschäftsleute und Touristen, die die zahlreichen Umsteigemöglichkeiten des Flughafens Dubai zum Weiterflug nach Fernost sowie Australien und Neuseeland nutzen. Als Vielfliegerprogramm bietet die Gesellschaft mit Skywards verschiedenen Leistungen an, mit denen sie sich beispielsweise speziell an Golfer wendet. Passagiere können die gesammelten Meilen auch in Sachprämien einlösen, wodurch Emirates sich an sporadische Flieger wendet und diese stärker an die Airline zu binden versucht. Emirates hat drei Jahre in Folge (2004, 2005, 2006) vom Diners Club Magazin die Auszeichnung "Airline des Jahres" erhalten. Grundlage ist die Beurteilung der Leser des Magazins. Am 1. August 2008 flog der erste Emirates Airbus A 380 von Dubai nach New York.

Emirates rangiert unter den gewinnstärksten Fluggesellschaften der Welt auf Platz fünf. Emirates beförderte im Geschäftsjahr 2005 14,5 Millionen Passagiere sowie 1,02 Millionen Tonnen Fracht und hatte 17.300 Mitarbeiter. Mit 103 Flugzeugen werden 85 Ziele in über 54 Ländern bedient. Im Geschäftsjahr 2006/2007 konnte die Fluggesellschaft den Trend fortsetzen. Die Passagierzahlen stiegen um weitere 21 %. Das Unternehmen beschäftigt zur Zeit rund 20.270 Mitarbeiter.

Emirates ist seit Jahren expandierend, was sich auch in der Entwicklung der Flotte zeigt. Das rasante Wachstum dieser Airline ist eng mit der aufstrebenden Wirtschaftsmetropole Dubai verknüpft.

Ende März 2005 wurden die ersten beiden von 30 bestellten Boeing 777-300ER an die Fluggesellschaft ausgeliefert. Emirates ist einer der ersten Besteller des Airbus A 380 und auch mit 58 Bestellungen mit Abstand der größte und wichtigste Kunde für den neuen Großraumjet. Das erste Exemplar wurde an Emirates am 28. Juli 2008 in Hamburg ausgeliefert. Insgesamt plant Emirates in den nächsten Jahren die Anschaffung von über 200 neuen Flugzeugen, neben den 55 ausstehenden Airbus A 380 und 33 weiteren Boeing 777(24 B777-300ER, 10 B777-200LR und 8 x 777F) siebzig der ultraeffizienten Langstreckenflugzeuge Airbus A350-900/-1000 (50 x A350-900, 20 x A350-1000) (statt des Konkurrenzmodells Boeing 787-10). Emirates hat außerdem Optionen auf zwanzig B777, dreißig Airbus A330 und dreißig A350XWB.

Nach Auslieferung aller bestellten B777 wird Emirates mit 93 Flugzeugen dieses Typs die größte Flotte dieses Typs betreiben (momentan betreibt noch Singapore Airlines mit 76 aktiven Flugzeugen die größte 777-Flotte). Mit den Boeing 777-200LR werden Sao Paulo und Houston angeflogen.

Seit 2007 darf man in den Flugzeugen der Fluggesellschaft auch mit Mobiltelefonen telefonieren.

Unter dem Namen Fly Dubai soll eine Tochtergesellschaft der Emirates Billigflüge anbieten. Hierfür wurden 54 Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 bestellt. Quelle: Wikipedia

Modelldaten

Modelldaten

- Länge x Spannweite x Höhe: 125,7 x 129,7 x 38,2 mm
- Gewicht: 105 Gramm
- Standmodell: ja
- Registration: A6-EWA
- Neuauflage: nein
- Artikelnummer: 506878
- Ankündigung: Herpa Wings 07/10 2009
- Epochenzuordnung: Epoche 5
 
Modellbau